Wein - Weine

 
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Menge-Güte-Gesetz

Ein wichtiges Gesetz beim Weinbau, dessen Hauptaussage ist dass man von einer bestimmten Fläche keine beliebige Menge von Trauben in hochwertiger Qualität gewinnen kann. Das heißt, dass ein Winzer damit rechnen muss dass ein besonders hoher Ertrag zu einem niedrigere Gehalt der Trauben an wichtigen Inhaltsstoffen führt. Zurückzuführen ist dies natürlich relativ einfach auf den Boden, der durch seinen Nährstoffgehalt kein unbegrenztes Potential besitzt und der eventuell seine Nährstoffe auf eine zu große Zahl von Rebstöcken oder Trauben verteilen muss.

Das Menge-Güte-Gesetz nimmt starken Einfluss auf die Qualität eines Weines und ist in vielen Regionen auch gesetzmäßig untermauert, indem mehr oder wenige strikte Ertragsbegrenzungen vorgegeben werden. Doch nicht nur die reine Begrenzung des Ertrags ist für die Auslegung dieses Gesetzes in der Praxis verantwortlich, sondern auch die Maßnahmen, die der Winzer zur Kontrolle ergreift: Rebschnitt und Gescheinsausdünnung sind zwei Beispiele für regulative Begrenzung des Ertrags und damit der Sicherung der Qualität.

 

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